Umweltausschuss, 11.12.2014, 17 Uhr, Rathaus

Am Donnerstag, 11. Dezember 2014, 17.00 h, Raum 151, beschäftigt sich der Umweltausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft erneut mit dem Thema Fluglärm

Hamburger Rathaus von Lucky-Dragon / Fotolia.de

Das hat sich der Senat und die regierende SPD sicher anders vorgestellt. Mit einem breit aufgestellten Konsens hatte sich die Opposition im Umweltauschuss gegen die Stellungnahme von Senat und Fluglärmschutzkommission (FLSK) gestellt und lehnte diese ab. In ungewöhnlicher Koalition erklärten CDU, Grüne und Linke mit annähernd gleicher Stimme ihr Unverständnis für die Entscheidungen zur Verkürzung des Standardanflugs von 10 auf 7 Nautische Meilen (NM).

Weder Senat noch Fluglärmschutzkommission, weder Flughafen und Deutsche Flugsicherung noch die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) als Genehmigungsbehörde, konnten überzeugend darlegen, warum es nicht möglich ist das Anflugverfahren auf den nationalen und internationalen Standard von 10 NM oder darüber hinaus festzulegen und statt dessen sich auf einen verkürzten Anflug von 7 NM festzulegen. Die Überfliegung von Ahrensburg als Fluglärmschutzmaßnahme für den Hamburger Nordosten hat ebenso wenig überzeugt, wie die Erhöhung der Lärmzuschläge für verspätete Landungen.

Die BAW appelliert an alle Betroffenen, in großer Zahl zu dem o.a. Termin ins Rathaus zu kommen, um ihrer Forderung auch durch physische Präsens Nachdruck zu verleihen.

Das Thema Fluglärm ist nicht der erste Tagesordnungspunkt. Es reicht, wenn Sie etwas später kommen: Tagesordnung (pdf)

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