Aktuelle Meldungen zum Fluglärmschutz in Hamburg

Presseanfragen und Eintragung in den Presseverteiler der BAW
bitte an presse@baw-fluglaerm.de richten.

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Foto: BUND Hamburg

Volkspetition für eine konsequente Nachtruhe in Hamburg ist erfolgreich

Unterrichtung durch die Präsidentin der Bürgerschaft bzgl. Volkspetition für eine konsequente Nachtruhe am Hamburger Flughafen: Gültige Unterschriften: 12.697
Nach § 3 des Gesetzes über Volkspetitionen ist eine Volkspetition zustande gekommen, wenn mindestens 10.000 Unterstützungsberechtigte eine Bitte oder Beschwerde durch schriftliche Eintragung in Listen unterstützen. Die Bürgerschaft hat gemäß § 6 Absatz 4 des Gesetzes über Volkspetitionen über das Zustandekommen der Volkspetition zu entscheiden.
vom 25. Oktober 2017:
Unterrichtung der Präsidentin der Bürgerschaft zur Volkspetition für eine konsequente Nachtruhe am Hamburger Flughafen(pdf)


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Fotomotiv von pixabay


"(Alb-) Traumjob Pilot"

ARD tagesschau.de - 15.05.2017 online informieren

Die wenigsten Passagiere, die gut gelaunt in den Billigflieger steigen, ahnen, wer sie da in den Urlaub transportiert. Menschen mit prekären Arbeitsverhältnissen, überschuldet, übermüdet und überfordert. Vom früheren Glamour des Pilotenjobs ist fast nichts mehr übrig.


... Die immer krasser werdende Low-Cost-Politik kann auf Dauer nicht ohne Folgen bleiben, befürchtet Professor Yves Jorens, der im Auftrag der EU-Kommission vor zwei Jahren mehr als 6000 Piloten nach ihren Arbeitsverhältnissen befragt hat. Er zitiert Piloten mit der Aussage: "Vielleicht sollte einmal ein Flugzeug abstürzen, damit man wirklich sieht, welche Probleme es gibt. Aber wir hoffen natürlich alle, wir sind professionell, wir wollen das nicht und all unseren Kollegen soll das auch nicht passieren. Aber ich schließe das ehrlich gesagt nicht aus." ...

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"Hamburg Airport wächst und der Lärm nimmt zu"
– Flughafen immer lauter
Hamburg Journal - 04.04.2017 19:30 Uhr zum Video

BUND: Lautestes Jahr seit der Jahrtausendwende
Umweltschützer warnten derweil davor, dass das Wachstum des Luftverkehrs zu einer erhöhten Lärmbelästigung für die Anwohner führe. Dem ersten Fluglärmreport des BUND zufolge sind in Hamburg und im Umland rund 200.000 Menschen davon betroffen. Sie hätten 2016 ihr lautestes Jahr seit der Jahrtausendwende erlebt, sagte Landesgeschäftsführer Manfred Braasch.
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"Volkspetition für längeres Nachtflugverbot"
– Protest gegen Fluglärm
Hamburg Journal - 01.03.2017 19:30 Uhr zum Video

Die Umweltorganisation BUND will über eine Volkspetition ein verlängertes Nachtflugverbot am Hamburger Flughafen durchsetzen. Der Fluglärm nach 22 Uhr sei trotz der sogenannten Pünktlichkeitsoffensive von Senat und Flughafen in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich gestiegen, erklärte der BUND.



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"Hamburger klagen über Fluglärm"
– Pünktlichkeitsoffensive droht zu scheitern
Hamburg 1 HH1 Nachrichten, veröffentlicht am 29.06. 2016 zum Video

Die Hamburger Initiativen für den Fluglärmschutz haben die erst im April gestartete Pünktlichkeitsoffensive des Flughafens für gescheitert erklärt. Die Zahl der Flüge nach 23 Uhr sei im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Im aktuellen Mai-Bericht des Flughafens stehen den 50 Verspätungen aus dem Vorjahr, 72 in diesem Mai gegenüber. Im Juni 2015 gab es 61 Verspätungen, laut BAW waren es bis zum 23. Juni 2016 schon 110. Schuld daran seien, die in den letzten Wochen extremen Wetterlagen und Streiks in Nachbarländern. Alle Bürgerinitiativen fordern eine Nachtruhe von 22 bis 6 Uhr.

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"Streit um Rabatte bei Strafen für Fluglärm"
NDR.de, veröffentlicht am 23.02.2016

Für neue Flugverbindungen ab Hamburg gibt es offenbar großzügige Rabatte bei Lärm-Strafzahlungen. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage der Linken hervor, wie NDR 90,3 am Dienstag berichtete.
Preisnachlässe bis zu 75 Prozent    Weiterlesen auf der Website NDR.de

"Hamburger Flughafen zahlt lauten Fliegern Begrüßungsgeld"
Bundesverkehrsportal, veröffentlicht am 22.02.2016  Lesen auf der Website bundesverkehrsportal.de

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"Fluglärm: Hamburgs Himmel bleibt laut"
NDR Hamburg Journal, veröffentlicht am 07.02. 2016 zum Video

Der Hamburger Flughafen ist der älteste in Deutschland und soll bald nach Helmut Schmidt benannt werden. Doch für Martin Mosel ist er vor allem ein großes Ärgernis - wegen des Lärms. Dass es nicht ganz ohne Lärm geht, ist auch Mosel als Anwohner und Sprecher der Bürgerinitiative Alstertal/ Walddörfer/ Ahrensburg für Fluglärmschutz klar. Er fordert jedoch mehr Rücksicht. "Besonders die Starts und Landungen morgens und abends müssen abnehmen und entzerrt werden", sagt Mosel. "Ein Nachtflugverbot wird überall diskutiert, nur hier nicht."

Die kontroversen Kommentare
- mit z.T. leider auch wenig hilfreichen polemischen Hinweisen - finden Sie hier chronolisch aufgelistet in einer Datei: Kommentare (pdf)

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"Es wird lauter in Hamburg – Quartalsbericht der BAW auf noa4 Hamburg"
noa4 Hamburg, veröffentlicht am 28.10. 2015

Achtung:

Erwiderung der BAW zu den Aussagen der Flughafen GmbH gegenüber noa4 (pdf)


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"Regelverstöße werden in Kauf genommen – Mehr Fluglärm-Fälle"
Hamburg 1 HH1 Nachrichten, veröffentlicht am 19.10. 2015 zum Video

Die Fluglärmbelastung durch den Hamburger Flughafen steigt unbeirrt weiter. So hätten Starts und Landungen verglichen zu 2014 um fünf Prozent zugenommen. Nach 22:00 Uhr bis zum Teil weit nach 24:00 stieg die Anzahl sogar fast um 10 Prozent. Das geht aus dem dritten Quartalsbericht der Bürgerinitiative für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein zur Entwicklung der Fluglärmkennzahlen hervor. Die Zahl der Nachtflüge nimmt damit trotz erhöhter Landeentgelte deutlich zu. Laut BAW seien die Dispositionen von Flugbewegungen bis auf die letzte Minute vor Betriebsschluss fest einkalkulierte Regelverstöße, die inzwischen als Teil der Geschäftspolitik der Flughafen GmbH erkennbar seien.

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"Fluglärm von 22:00 - 0 Uhr ist schädlich" Martin Mosel, Sprecher BAW | Bürgerinitiative für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein
Hamburg 1 HH1 Gesellschaft, veröffentlicht am 28.08. 2015 zum Video

In den letzten Jahren gab es vom Hamburger Flughafen eigentlich nur immer positive Meldungen – die Zahl der Passagiere steigt kontinuierlich, die Wirtschaftsdaten entwickeln sich positiv, die Anzahl der Ziele, die von Hamburg aus angeflogen werden, nimmt zu und somit auch Menge der Flugbewegungen. Aber – wo viel Licht ist, da ist bekanntlich auch viel Schatten – oder anders gesagt – Wo viel geflogen wird - da ist auch viel Lärm – und den sind die Menschen, die in den Einflugschneisen leben, nicht länger bereit hinzunehmen. Zu Gast im Studio Martin Mosel – der mit vielen anderen zusammen gegen diesen Fluglärm kämpft.

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"Fluglärm macht krank" Tosender Triebwerkslärm von 6 Uhr - 24 Uhr
Hamburg 1 HH1 Gesellschaft, veröffentlicht am 28.08. 2015 zum Video

Tosender Triebwerkslärm, und das von 6-24 Uhr. Für tausende Hamburger ist das nichts neues. Anwohnerinitiativen setzten sich gegen die Beschallung ein. Die Politik steht zwischen Bürgerwohl und Wirtschaftsinteressen.

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"Viel zu laut! – Fluglärm-Studie gefordert"
Hamburg 1 HH1 Stadtgespräch, veröffentlicht am 24.08. 2015 zum Video

Die Bürgerinitiative für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein hat eine Studie zur Auswirkung von Fluglärm gefordert. Nach ihren Angaben befinde sich der von der Bürgerschaft verabschiedete 16-Punkte-Maßnahmenplan in einem lethargischen Zustand. Erst durch eine Studie hätte man verlässliche Daten zur ganzheitlichen Bewertung der gesundheitlchen Risiken und der tatsächlichen Kosten des innerstädtischen Großflughafens, so die Initiative.

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BFU untersucht Zwischenfälle in Airbus-Cockpits

NDR Nachrichten, 15.06.2015
Im Cockpit von zwei deutschen Passagiermaschinen ist es Anfang des Jahres zu Zwischenfällen gekommen, die der Braunschweiger Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) gemeldet werden mussten. Nach Informationen von NDR Info waren Piloten von Lufthansa und Germanwings bei Landeanflügen auf die Flughäfen Hamburg und Köln/Bonn durch verunreinigte Kabinenluft beeinträchtigt. Beim Anflug auf Köln/Bonn nahmen die Piloten eines Germanwings-Airbus A320 demnach einen immer intensiver werdenden Geruch wahr und klagten plötzlich über eine "deutliche körperliche Einschränkung". Erst nachdem sie die Sauerstoffmasken aufgesetzt hatten, verspürten sie eine Besserung. Die Ursache für den Zwischenfall fanden Germanwings-Techniker einem Sprecher zufolge nicht
Weiterlesen auf der Website des NDR

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NDR Welle Nord SH Nachrichten zum ersten Quartalsspiegel der BAW (mp3) direkt anhören:

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"1 Euro von jedem Hamburg-Passagier"
Hamburg 1 HH1 Stadtgespräch, veröffentlicht am 09.03. 2015 zum Video

Fluglärm-Initiative fordert Abgabe für Lärmschutzmaßnahmen
Die Bürgerinitiative Alstertal, Walddörfer und Ahrensburg fordert das Eintreiben eines sogenannten Fluglärm-Euros von jedem Fluggast des Hamburg Airports. Noch bevor das Thema auf der Agenda der rot-grünen Koalitionsverhandlungen steht, hatte die Anwohnerinitiative ein 30 Seiten umfassendes Papier mit Vorschlägen zur Lärmvermeidung eingereicht. Darüber hinaus wird eine striktere Einhaltung des Nachtflugverbots sowie ein Flugverbot über besonders dicht besiedelte Gebieten gefordert.

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"Anwohner wollen Fluggäste zur Kasse bitten"
NDR Hamburg Journal, veröffentlicht am 07.03. 2015 zum Video

Der Fluglärm im Hamburger Nordosten sorgt weiter für Diskussionen. Bevor dieses Thema nächste Woche auf die Tagesordnung der rot-grünen Koalitionsverhandlungen kommt, hat die Bürgerinitiative Alstertal, Walddörfer und Ahrensburg nun ein knapp 30 Seiten umfassenden Papier mit Vorschlägen zur Lärmvermeidung vorgelegt. Viele der Ideen seien relativ schnell und einfach umzusetzen, erklärte Initiativen-Sprecher Martin Mosel. Unter anderem schlägt die Initiative vor, von jedem Fluggast einen sogenannten Fluglärm-Euro zu kassieren. Mit den Einnahmen sollen weitere Lärmschutzprojekte bezahlt werden.

Flughafen: 16-Punkte-Lärmschutzprogramm
Für die Bürgerinitiativen gegen Fluglärm ein echter Erfolg: vor wenigen Wochen wurde mit großer Mehrheit im Rathaus ein 16-Punkte-Lärmschutzprogramm gegen Fluglärm verabschiedet.

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"SchnappFisch - Politik-Special - Fluglärm"
TIDE TV Hamburg, veröffentlicht am 29.01 2015

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"Umweltausschuss einigt sich auf gemeinsames Vorgehen gegen Fluglärm"
SAT.1 Regional, veröffentlicht am 14.01. 2015 zum Video

Der Umweltausschuss der Hamburger Bürgerschaft hat sich auf ein gemeinsames Vorgehen für die Einschränkung des Fluglärms geeinigt. Der 2014 beschlossene, doch inzwischen gescheiterte Zehn-Punkte-Plan, wurde als 16-Punkte-Plan neu aufgelegt. Darin wird unter anderem die Funktion der Fluglärmschutzbeauftragten aufgewertet und mit mehr Kompetenzen ausgestattet. Die Hansestadt wird dafür als erstes deutsches Bundesland ein eigenes Gesetz erarbeiten. Zusätzlich sollen unter anderem Ausnahmegenehmigungen für Nachtflüge strenger kontrolliert werden.

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"Schleswig-Holstein Magazin – Anwohner im Hamburger Rand protestieren gegen Fluglärm"
NDR.de, veröffentlicht am 12.01. 2015 zum Video

Immer mehr Flugzeuge und kontinuierliche Steigerung der Flugzahlen. Neben Auto und Bahn ist das Flugzeug das wichtigste Beförderungsmittel in Deutschland. Das hat aber auch negative Folgen, denn immer mehr Kommunen in Schleswig-Holstein sind von Fluglärm betroffen. Besonders im Fokus ist der Flughafen Hamburg Airport. Seit vielen Jahren beschäftigen sich Initiativen von Flughafen-Gegnern mit dem Thema Fluglärm, unter anderem in Norderstedt und Ahrensburg. Jetzt haben sich Initiativen zusammengeschlossen, um heute Abend auf einer großangelegten Demonstration gegen den ständig steigenden Lärm zu protestieren. Wir sind vor Ort und liefern dazu Hintergründe: Was macht Lärm generell mit dem Menschen? Warum kann er krank machen? Experten aus einem Schall-Labor gehen diesen Fragen nach. Bluthochdruck, Schlafstörungen oder psychische Auswirkungen sind nicht die einzigen Folgen.

Die Klagen der Flughafengegner, die Auswirkungen von Lärm - unser Themenschwerpunkt im Schleswig-Holstein Magazin.

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Interviews mit Martin Mosel, Sprecher der BAW

"Weniger Lärmbelästigung?"
RTL Nord, veröffentlicht am 04.11. 2014 zum Video

Es hört sich an, als würde minütlich ein Laster über das Dach fahren – so oder so ähnlich beschreiben Anwohner des Hamburger Flughafens den unerträglichen Dauerkrach bei sich zuhause. Allein diesen Dienstag kommt der Flughafen auf 199 Starts und 196 Landungen.

Das ist eine echte Zerreißprobe für die Nerven und eine ernste Gefahr für die Gesundheit. Deshalb hat der Senat nun gehandelt und neue Richtlinien für die Airlines erlassen.

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Senat beschließt Plan gegen Fluglärm (m4a) direkt anhören:

NDR1 WelleNord: Radio-Interview mit Martin Mosel, 5.11.2014

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"1. Bürgerfragestunde vor der Fluglärmschutzkommission"
YouTube, veröffentlicht am 14.06. 2014 zum Video von MediaBlog24

Die Fluglärmschutzkommission für den Flughafen Hamburg hat im April 2014 die probeweise Einführung einer regelmäßigen Bürgerfragestunde vor Beginn der nächsten Sitzung beschlossen. Am 13.06.14 fand die bundesweit erste Fragestunde im Lilienthal-Haus am Hamburg Airport statt. Damit war es Bürgerinnen und Bürger erstmals möglich, öffentlich Fragen zu den Themen Fluglärm und andere Umweltauswirkungen des Flughafens an die Kommission zu stellen.

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