Fluglärmfakten statt Betreibermärchen

Leipziger Luftfahrt Allerlei

Um das Ziel eines (weitgehend) klimaneutralen Fliegens zumindest für die Deutschen Fluggesellschaften zu ermöglichen – der Energieverbrauch für die Entwicklung, Herstellung, Wartung und Entsorgung der Flugzeuge wird hier der Einfachheit halber ausgeklammert – hätte die GESAMTE innerhalb Deutschlands produzierte Menge an regenerativen Energien nicht ausgereicht; der Deckungsgrad hätte lediglich bei 78 % gelegen. Warum die Teilnehmenden der nationalen Luftfahrtkonferenz „Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Luftfahrt des 21. Jahrhunderts“ sich keinerlei Gedanken über die Realisierbarkeit ihrer Wunschvorstellungen machen, ist leicht zu erraten. Die Erkenntnis, dass der kommerzielle Luftverkehr niemals klimaneutral (oder auch nur annährend klimaverträglich) werden kann, schmerzt! Lesen Sie weiter im BAW Blog ...


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Scheinlösung PTL

Der weltweite Verbrauch des gesundheits­schädlichen und umweltgefährdenden Flugzeugtreibstoffs Kerosin – verursacht durch den kommerziellen Luftverkehr – betrug im vergangenen Jahr 356 Mrd. Liter. ... Die aktuellen Vorschläge der Luftfahrtindustrie zum Klimaschutz sollen echte Politik vereiteln. Lesen Sie weiter im BAW Blog ...


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„CORSIA? – Nein, Danke!“:

Obwohl der weltweite Luftverkehr bis zum Jahr 2050 um 700 Prozent wachsen soll, verspricht die Internationale Zivilluftfahrtorganisation mit Hilfe von Emissionsgutschriften ab 2020 „klimaneutral“ zu wachsen. Wie das funktionieren soll? Mittels Ablasshandel und Greenwashing! Lesen Sie weiter im BAW Blog ...


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Gegenrede

Der Flughafenbetreiber muss den Menschen sagen, welche Zusatzbelastungen er ihnen noch aufbürden will“, großes Sommerinterview mit dem Hamburger Luftfahrtexperten Martin Mosel ... Können Sie beziffern, welcher Klimaschaden durch den Flughafenbetrieb entstanden ist?
Ja. Das Umweltbundesamt hat die Klimafolgeschäden mit 180 Euro pro Tonne CO2 bewertet. Dies bedeutet, dass der Hamburger Verkehrsflughafen im Jahr 2018 einen Klimaschaden von 360 Millionen Euro verursacht hat. Ein Preis, den die Menschen zu zahlen haben, deren Lebensgrundlage aufgrund des klimawandelbedingten Meeresspiegelanstiegs sowie infolge der großflächigen Verwüstung zerstört wird. Im Flugticket wird das Elend der betroffenen Menschen mit null Euro eingepreist. Lesen Sie weiter im BAW Blog ...


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Fluglärm hat seinen Preis

Erstmalig wird mit der vorgelegten Fluglärm-Folgekostenberechnung zumindest ein Teil der externen Umweltkosten des „Helmut Schmidt-Airports“ offengelegt. Bisher wurde vom Flughafenbetreiber und von den Verantwortungsträgern in Politik und Verwaltung lediglich der monetäre Gewinn durch den Passagier- und Frachttransport betrachtet. Nunmehr ist klar, dass bei der jährlichen Flughafenbilanz auch immer die verursachten Lärmkosten mit angegeben werden müssen. Außerdem ist – gleichsam zur Verschmutzungsabgabe bei Abwasser und Abluft – durch den Flughafenbetreiber eine Lärmabgabe an die Stadt Hamburg sowie das Land Schleswig-Holstein zu entrichten. Lesen Sie weiter im BAW Blog ...

Lesen Sie auch die Pressemitteilung des Initiativkreises Klima- und Fluglärmschutz im Luftverkehr. ...

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BAW-Blog: Flugtönende Repliken 2018

Fluglärmfakten statt Betreibermärchen: Die Bürgerinitiativen für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein (BAW) setzen sich bundesländerübergreifend für eine nachhaltige Reduzierung der luftverkehrsbedingten Belastungen (Fluglärm und -dreck) – verursacht durch den Betrieb des innerstädtisch gelegenen Hamburger Verkehrsflughafens „Helmut Schmidt“ – ein. Sie übernehmen damit überparteilich und unabhängig Kontrollfunktionen, die durch die zuständigen Fachverwaltungen (BWVI & BUE) hauptamtlich zu leisten sind; jedoch von diesen (bisher) nur unzureichend erbracht werden. Fluglärm ist aktiv zu bekämpfen, nicht nur passiv zu verwalten! Nicht die sich zu Recht beschwerenden Bürgerinnen und Bürger stellen das Problem dar, sondern der überbordende Fluglärm und die permanenten Regelverstöße.
Lesen Sie weiter im BAW Blog ...

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Flugplankoordination - das geplante Übermaß

Am innerstädtisch gelegenen Hamburger Verkehrsflughafen „Helmut Schmidt“ bestehen seit Jahrzehnten umfangreiche Schutzbestimmungen für die Bevölkerung vor vermeidbarem – und damit verbunden unzumutbarem – Fluglärm ... Lesen Sie, warum mit der bestehenden Flugplankoordinierung in Hamburg das Übermaß der Regelbrüche und die Missachtung von Schutzregeln befördert wird und eine Belastungsreduzierung nur durch eine Kontingentierung bei der Slotvergabe erreicht werden kann.
Lesen Sie weiter im BAW BLOG NoFlyHAM.de: Flugplankoordination Hamburg

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BAW-Blog: Flaschenhals

Die Eckwerte des Skandals lauten: Die Anzahl der parallel nutzbaren Flugsteige (Gates) am innerstädtisch gelegenen Hamburger Verkehrsflughafen „Helmut Schmidt“ soll nach den Vorstellungen der Flughafen Hamburg GmbH (FHG) von derzeit 34 auf zukünftig 56 steigen. ...
„Der Kampf um Hamburgs Flughafen“ titelt das Hamburger Abendblatt theatralisch bis martialisch. Während Michael Eggenschwiler (FHG) als Begründung für den Flughafenausbau vorschiebt, dass die Passagiere mehr Komfort und Service erwarten, erwidert der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Fluggesellschaften, Ralf Teckentrup, dass es keinen Bedarf für den Ausbau im vorgesehenen Ausmaß gibt.
Lesen Sie weiter im BAW Blog ...

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Flughafen Hamburg vertuscht konstanten Lärmzuwachs

Um die Lärmbelastung am innerstädtischen Hamburger Flughafen kleinzurechnen nimmt dieser sich den größtmöglichen Parameter, die Anzahl der Passagier, und bricht den Lärm auf den einzelnen Passagier herunter, wohlwissend, dass das Flugzeug der Lärmverursacher ist. „Das ist eine bewusste Täuschung von Medien und Bevölkerung um die nachgewiesen steigenden Belastungen zu vertuschen“, ärgert sich Martin Mosel als Sprecher der BAW. „Von 2013 bis 2017 beträgt das Passagierwachstum 30,5 Prozent. Im gleichen Zeitraum ist die Lärmkontur und damit der Fluglärm um 18,1 Prozent gestiegen. Von einer oftmals vorgebrachten ‚Lärmentkopplung’ kann daher keine Rede sein. Mehr Passagiere bedeuten mehr Fluglärm, deutlich mehr Verspätungen und wesentlich weniger Nachtruhe.

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BAW-BLOG: Objektiver Lärmzuwachs

... Entgegen den gebetsmühlenartig vorgetragenen Behauptungen der direkten und indirekten Fluglärm-Lobbyisten, die Belastung hätte in den vergangenen Jahren nicht zugenommen, zeigen die Auswertungen der betriebseigenen Fluglärm-Messstellen, dass sowohl der Tag- als auch der Nachtlärm innerhalb von vier Jahren wesentlich zugenommen hat. Das „subjektive Lärmempfinden“ der Betroffen wird daher eindeutig gestützt durch objektive Datenauswertungen! Wer anderes von sich gibt, lügt.

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BAW-Presseinformation - 23.09.2017

In einem aktuellen Interview mit dem Schleswig-Holsteinischen-Zeitungsverlag (SHZ) zeigt Flughafenchef Michael Eggenschwiler eine Scheinwelt in Hamburg-Fuhlsbüttel auf. (Artikel lesen). Die Äußerungen von M. Eggenschwiler zur Belastungswirkung des Hamburger Flughafens entbehren jeglicher fachlichen Grundlage ... Mit einem Beitrag tritt die BAW in ihrem Blog NoFlyHAM.de in einer inhaltlichen Replik den Behauptungen von Eggenschwiler entgegen und zeigt auf, dass Eggenschwiler wissend um die Belastungsentwicklung, Unwahrheiten verkündet.

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Phantomstreik gegen prekäre Arbeitsverhältnisse?

Laut Flughafen Hamburg GmbH sind bei den Bodenverkehrsdiensten zurzeit rund 910 Mitarbeiter*innen beschäftigt, von denen ca. 690 Personen für das Gepäck und die Flugzeug­abfertigung zuständig sind. Wenn 20 % dieser Mitarbeiter*innen offensichtlich in prekären Arbeits­verhältnissen angestellt sind, lässt dies aufhorchen ...

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BAW-BLOG: Allianz für Fluglärm

... Die Präambel der „Allianz für den Fluglärmschutz“ besagt, dass diese dazu beitragen soll, den Flugverkehr im Einklang mit den Interessen der Fluglärmbetroffenen und den Nutzern zu einem stadtverträglichen Flughafen auszugestalten und Fortschritte im Bereich des aktiven und passiven Fluglärmschutzes zu erzielen. ...
Kernproblem der „Allianz für Fluglärmschutz“ von Beginn im Juli 2015 an ist, dass Uneinigkeit hinsichtlich ihres inhaltlichen Ziels besteht. ...

Die Sitzung am 19.6.17 droht deshalb zum Debakel zu werden, da vor Kurzem bekannt wurde, dass der Flughafenbetrieb wesentlich erweitert werden soll. ...

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Fluglärmkennzahlen 2016

Die Antworten des Senats auf die Schriftliche Kleine Anfrage von DIE LINKE zu den Belastungskennzahlen des Hamburger Flughafens (SKA 21/7443) sind auf mehreren Ebenen vielsagend. Es beginnt damit, dass der Senat teilweise auf Grundlage von Auskünften des kommer­ziellen Flughafenbetreibers (FHG – Flughafen Hamburg GmbH) antwortet. Einen Interessenskonflikt mag der Senat darin nicht erkennen …

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Vollkoordiniert Planlos

... Aus Sicht der übermäßig vom Fluglärm und Flugdreck betroffenen Bürgerinnen und Bürger sowohl im Nahbereich des Flughafens als auch in den An- und Abflugkorridoren bis in die Hamburger Stadtrandgebiete sowie die angrenzende Metropolregion in Schleswig-Holstein und Niedersachsen reichend muss mit der vollkoordinierten Slotvergabe eine Belastungsreduzierung einhergehen, da nur so viele Slots vergeben werden dürfen, wie es bei vollumfänglicher Einhaltung der festgelegten Regeln zum Schutz der Bevölkerung vor unzumutbaren Fluglärm möglich ist.

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Neuere Erkenntnisse zur Lärmwahrnehmung

Bei 65 dB(A) Dauerschallpegel fühlen sich von Straßen- und Schienenlärm lediglich 25 % der Befragten stark oder äußerst lärmbelästigt. Der gleiche Schalldruck von Flugverkehr ausgehend, führt aber zu einem Betroffenheitsanteil von 95 % der Befragten. Umgekehrt darf der Fluglärm-Dauerschallpegel nur 42 dB(A) betragen, um einen vergleichbaren Betroffenheitsanteil von 25 % der Befragten zu verursachen.

Fazit: Fluglärm ist bzgl. der wahrgenommenen Belastung wesentlich kritischer zu werten als Straßen- und Schienenlärm.

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