Aktuelle Pressemitteilungen der BAW

1.112 nächtlich verspätete Flugbewegungen

„72 Punkte von Politik und Verwaltung laufen ins Leere!“

... „Die Nachtflüge ausserhalb der offiziellen Betriebszeit nach 23 Uhr am Hamburger Flughafen sind eine ernsthafte Dauerbelastung für die Bevölkerung. Auch mit den mittlerweile 72 Punkte zur Belastungsreduzierung gelingt es Politik und Verwaltung in Hamburg nicht die erforderlichen Entlastungen herzustellen“, stellt Martin Mosel, Sprecher des länderübergreifenden BUND Arbeitskreis Luftverkehr und der Bürgerinitiativen für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein (BAW), fest.

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Tricksen, täuschen, verschleiern

Foto: Hamburg Airport, Michael-Penner

Was plant der Hamburger Flughafen?

Das Hamburger Abendblatt berichtet heute über ein „Interimsgebäude“ als zusätzlicher Flugsteig auf dem Vorfeld des innerstädtischen Verkehrsflughafen „Helmut Schmidt“. Nach Auskunft des Hamburger Senats ist für dieses Gebäude eine Nutzungsdauer von „zunächst 15 Jahren“ vorgesehen. Aus der Planung des Flughafens ist zu entnehmen, dass für diese „Interimslösung“ ein Invest von 30 Millionen Euro geplant ist. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von Funktionsgebäuden, wie dem vom Flughafen beschriebenen zusätzlichen Terminal auf dem Vorfeld 2, beträgt nach offiziellen Abschreibungstabellen 20 bis 40 Jahre.

Im Planfeststellungsbeschluss von 1998 ist das nunmehr geplante Gebäude als „Interimsmaßnahme“ mit „zunächst vier Abfertigungspositionen auf dem Vorfeld 2“ beschrieben worden und in diesem Rahmen als nicht planfeststellungsbedürftig festgestellt worden, da es sich um keine wesentliche Erweiterung des Flughafens handelt. Aus denen vom Flughafen vorgelegten Projektskizzen sind nun jedoch zehn Abfertigungspositionen ersichtlich. ...

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Lufthansa ist Weltmeister der Verspätungen in Hamburg

Foto: TJDarmstadt, wikipedia

BAW: „LH-Vorstand Hohmeister hat seinen Laden nicht im Griff!“

In dem heute veröffentlichten Interview mit dem Hamburger Abendblatt hat das Mitglied des Lufthansa-Vorstand, Harry Hohmeister, die dreiste Behauptung aufgestellt, es gebe in Hamburg keine Verbindungen der Lufthansa, die als „Dauersünder“ bei den Verspätungen nach 23 Uhr einzuordnen wären. So wären Puffer und Reserven eingebaut worden um die Verspätungen aufzufangen. „Im Vergleich zu anderen Airlines stehen wir aber sehr gut da“, resümiert selbstzufrieden der Lufthansa-Vorstand Hohmeister.

Doch die Wirklichkeit sieht anders aus…

„Ich bin schockiert, mit welcher Dreistigkeit der diesjährige Hauptverursacher des Verspätungsdrama in Hamburg sich hier in Unschuld weidet und das Problem auf andere schiebt“, ärgert sich Martin Mosel, Sprecher des BUND Arbeitskreis Luftverkehr und der Bürgerinitiativen für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein (BAW). ...

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