Aktuelle Pressemitteilungen der BAW

Appell an die Hamburger Politik und Verwaltung

Hamburger Senatswappen, wikipedia.org

„Es geht um unsere Gesundheit und Ihre politische Glaubwürdigkeit!“

((mo) Mit einem Appell an die Hamburger Politik und Verwaltung hat die BAW Bürgerinitiative für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein an die Verantwortung für die Umsetzung der beschlossenen Massnahmen der Hamburgischen Bürgerschaft zur Reduzierung der Belastungen aus dem Betrieb des innerstädtischen Flughafens in Hamburg Fuhlsbüttel erinnert. Seit der Beschlussfassung des sogenannten 10-Punkte-Plan in 2014, den sogenannten 16-Punkte-Plan folgend in 2015 und den Bekundungen im Koalitionsvertrag des aktuellen Hamburger Senats, hat sich bei den Belastungen der Bevölkerung durch Fluglärm und Luftschadstoffe aus dem Luftverkehr keine Verbesserung ergeben. Die Anzahl der Regelverstösse steigt kontinuierlich. Bei der Zahl der nächtlichen Verspätungen bei Starts und Landungen werden Monat für Monat neue Negativrekorde erreicht.

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Der tägliche Verstoß gegen die Nachtflugbeschränkung am Hamburger Flughafen muss sofort ein Ende finden!

Foto: Urs Flükiger_pixelio.de

Sprecher der Bürgerinitiative für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein (BAW) stellt Strafantrag gegen Piloten, Flughafen und Flugsicherung

(mo) Die  sogenannte "Selbstgenehmigungsphase" von 23 bis 24 Uhr für mutmaßlich "unvermeidbare" Verspätungen wird in diesem Jahr in rekordverdächtiger Anzahl in Anspruch genommen. Auch die Zahl der Starts und Landungen nach 0 Uhr wird einen neuen Negativrekord erreichen.

EasyJet, als Malusfluggesellschaft des Jahres 2016 und mittlerweile auch 2017, setzt trotz Erstzeichnung der sogenannten "Pünktlichkeitsoffensive" bei ihren Verspätungsflügen neue Massstäbe. Ohne die erforderliche Ausnahmegenehmigung startet und landet EasyJet mittlerweile auch nach 0 Uhr und nötigt mit diesem offen rechtswidrigen Verhalten die Betroffenen in den Ein- und Abflugschneisen. Der Bevölkerung wird vorsätzlich die gesetzlich geschützte Nachtruhe entzogen. Auch andere Fluggesellschaften übernehmen inzwischen diesen Rechtsbruch als "Geschäftsmodell". In der Nacht zum 31. Juli 2017 sind weit nach Mitternacht zwei Flugzeuge von EasyJet (EZY3449) und Eurowings (EW7765) ohne die erforderliche Ausnahmegenehmigung gestartet.

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Umweltsenator genehmigt Nachtflugbetrieb

Foto: Chris Sigrist, pixelio.de

G20: Einschränkung der „restriktiven“ Nachtflugbeschränkung

(mo) Der Hamburger Flughafen „Helmut Schmidt“ hat für die Zeit vom 06. – 09.07.2017 anlässlich des G20 Gipfel die Öffnung der Nachtflugbeschränkung und eine „vorsorgliche“ pauschale Ausnahmegenehmigung für einen Flugbetrieb von 23 bis 1 Uhr bei der Umweltbehörde beantragt. Die bereits aktuell bestehende Selbstgenehmigungsphase zwischen 23 und 0 Uhr wird um ein Stunde bis 1 Uhr verlängert. In diesem Zeitfenster bedarf es dann keiner gesonderten Ausnahmegenehmigung, Fluggesellschaften und Flughafen entscheiden selbständig über Start und Landungen. Dem Antrag des Flughafen wurde nach einer kontrovers geführten Debatte in der Fluglärmschutzkommission auf deren Empfehlung hin auf höchstpersönliche Weisung des grünen Umweltsenators entsprochen.

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