Aktuelle Pressemitteilungen der BAW

Umweltbehörde stimmt Mehrbelastung zu

Foto: www.dlr.de

Schadstoffausstoß im Luftverkehr soll bis 2020 um 56 Prozent steigen!

(mo) Der von Umweltbehörde und Senat vorgelegte Entwurf der zweiten Fortschreibung des Luftreinhalteplans für Hamburg vom 08.05.17 weist grobe fachliche und rechnerische Mängel auf.

Im Teilaspekt „Luftverkehr“ (Kap. 5.1.3; S. 38 ff.) werden die flugverkehrsbezogenen Emissionen (Landing Take Off Zyklen – LTO) fälschlicherweise nur unterhalb von 300 m dem Flughafen zugehörig zugeordnet. Richtigerweise sind jedoch nach der ICAO (die Internationale Zivilluftfahrtorganisation) Emissionen unterhalb von ca. 900 m (3.000 ft.) dem Hamburger Flughafen zuzuordnen.

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Allianz für Fluglärmschutz vor dem Aus

Pünktlichkeitsoffensive ist bisher gescheitert - Entwicklungsziele des Flughafen bleiben ein Geheimnis

(mo) Die neuesten Zahlen über die verspäteten nächtlichen Starts und Landungen außerhalb der genehmigten Betriebszeiten am Hamburger Flughafen „Helmut Schmidt“ zeigen eindeutig, dass die sogenannte Pünktlichkeitsoffensive bisher vollständig gescheitert ist. Nach mehr als einem Jahr Laufzeit dieser freiwilligen Selbstverpflichtung von Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber hat sich die Belastungssituation insgesamt gegenüber dem Vergleichszeitraum deutlich verschlechtert. ...
 
Zur Gründung der Allianz für Fluglärmschutz im Sommer 2015 wurde eine vertrauensvolle und ehrliche Zusammenarbeit vereinbart. Ziel der Allianz sollte - gleichlautend zum Wortlaut des
16-Punkte-Plan der Hamburger Bürgerschaft - die nachhaltige Reduzierung des Fluglärms sein. Diesem Ziel haben sich die direkten und indirekten Verursacher, d.h. die Fluggesellschaften, die Fachbehörden sowie die Vertreter der Regierungsfraktionen, seinerzeit allerdings verweigert, ohne konkrete Gründe hierfür anzuführen.

„Mit dem Aufdecken der Ausbau- und Erweiterungspläne am Flughafen wird der Bestand der Allianz massiv gefährdet“, resümiert Martin Mosel, Sprecher der Bürgerinitiativ für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein (BAW) die aktuelle Situation.

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20. Tag gegen Lärm

Appell für ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr

Die BAW Bürgerinitiative ür Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein fordert anlässlich des 20. Tag gegen Lärm am 26. April 2017 einen deutlich stärkeren Einsatz der Politik und der Luftverkehrswirtschaft den Belastungen der Betroffenen durch den Luftverkehr in Hamburg und dem von den An- und Abflügen belasteten Umland mit deutlichen Maßnahmen des aktiven Fluglärmschutzes entgegenzutreten. Mit geänderten Flugverfahren, konsequenter technischer Umsetzung und einem konsequenten Nachtflugverbot sind bereits heute deutliche Entlastungen möglich. ...

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