BAW fordert konkretes Handeln für mehr Fluglärmschutz

Hamburger Rathaus von Healifix, photocase

Ruhe bitte - Nicht nur über Lärm reden!

In der heutigen Aktuellen Stunde der Hamburgischen Bürgerschaft wurde auf Antrag der Fraktion DIE LINKE die unzureichende Situation bei der Umsetzung von Lärmschutz durch den Hamburger Senat thematisiert. Unter dem Motto „Ruhe bitte - 465.000 Hamburger_innen nicht länger gesundheitlich belastendem Lärm aussetzen!“ wurde emotional und polarisierend durch die Fraktionen das Thema diskutiert.

Einigendes Element war jedoch der Fluglärm. Alle Fraktionen haben die unzumutbare Entwicklung der nächtlichen Belastung durch den Flugverkehr kritisiert. Am vergangenen Donnerstag wurde der 1.000 Flug ausserhalb des regulären Betriebszeitenendes nach 23 Uhr gezählt - ein neuer Negativrekord!

„Die Hamburgische Bürgerschaft redet laut über mehr Lärmschutz in Hamburg und der Senat vergisst dabei das konkrete Handeln. Es reicht nicht mehr aus nur den Finger mahnend Richtung Flughafen zu erheben und nur Verständnis für Empfehlungen zu mehr Fluglärmschutz in der Nacht zu haben. Es braucht endlich echter und starker Massnahmen. Hamburg und das Umland braucht das konsequente Nachtflugverbot ab 22 Uhr für eine gesunde Nachtruhe. Die Forderung von Flughafen, Wirtschaft und ihrer Lobbyvertreter nach einer OpenNight ist anachronistisch und ignorant!“, sagt Martin Mosel, Sprecher der Bürgerinitiativen für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein (BAW).

Pressekontakt:
Martin Mosel | Sprecher
BAW Bürgerinitiative für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein

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