Allerheiligen

Foto: Steevie derivative-work, wikipedia

A380 Empfang in Hamburg

Im (Standard-) Anflug wirken bei diesem übergroßen Passagierflugzeug in einer Entfernung von 2 km vom Aufsetzpunkt und einer Restflughöhe von 120 m auf ein Empfängerohr am Boden zehn Sekunden lang mindestens 98 Dezibel ein. Ein derartiger Lärm wird im Allgemeinen als unerträglich wahrgenommen … Heutzutage wird der Ankunft eines Großflugzeuges (A380) gehuldigt, als ob es einen seligmachenden Status hätte.
... Mehr als ein Drittel der Entwicklungskosten des Airbus A380 von 12 Milliarden Euro wurde aus Steuergeldern finanziert. ...
Das Übermaß an Ignoranz übt jedoch Hamburgs Erster Bürgermeister, Dr. med. Peter Tschentscher, aus, der sich in der These versteift, dass die kostenlosen Kitaplätze in seiner Stadt dem Luftverkehr – und damit verbunden auch der regelmäßigen A380-Niederkunft – zu verdanken sind. Dass Fluglärm nachgewiesenermaßen der Lernentwicklung und Gesundheit von Kindern schadet, interessiert den Doktor der Medizin nicht. Ebenso wenig wie ihn tangiert, dass seinen Punkteplänen zur Flugverkehrsregulierung kaum einer Glauben schenken mag. Neun von zehn befragten Personen sind der Überzeugung, dass derartige „Bemühungen“ keine Belastungsreduzierung bewirken …
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Ärger mit den Neo – Ärger mit Lufthansa!

Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 16.02.2016

Die Lufthansa sperrt sich bisher dagegen, ihre neuen Maschinen mit GPS-Systemen auszustatten, die auch gekrümmte Anflüge zulassen. Der Verein "Stopp-Fluglärm" kritisiert das.

Kürzlich landete der erste „A320neo“ der Lufthansa auf dem Frankfurter Flughafen. Insgesamt wird die Kranich-Airline ihre A320-Familie dieses Jahr um fünf neue Flugzeuge aufstocken. Dank verbesserter Aerodynamik und sparsamerer Triebwerke werden die neuen Jets emissionsärmer und weniger laut sein. Doch nicht alles technisch Machbare wurde umgesetzt. Der Verein „Stopp-Fluglärm“ kritisiert, dass die Neuanschaffungen nicht so ausgestattet wurden, dass sie später einmal beim Landeanflug dicht besiedelte Gebiete umfliegen können.

"Was helfen den Flughafen-Anrainern jahrelange Versprechungen der Politik und der Luftverkehrsindustrie zur Verringerung der Fluglärmbelastung, wenn die größte deutsche Airline, die Lufthansa, ihre neueste Flottenergänzung selbst 2016 noch immer nicht mit GBAS-Empfängern ausstatten lässt", schreibt der Verein.

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