Pressemitteilung DIE LINKE

Olympia: Rot-Grün verweigert Auseinandersetzung um Kosten

Protestaktion der Linksfraktion vor der Ausschusssitzung

Am Mittwoch haben SPD und Grüne im Haushaltsausschuss eine schnellstmögliche Selbstbefassung mit dem Finanzkonzept abgelehnt. Heute haben sie sich entgegen ihrer
vorherigen Zusage im Sportausschuss der Auseinandersetzung um die Kosten von Olympia verweigert. Der rot-grüne Vorschlag lautet nun, dass am 26. Mai, also wenige Tage vor dem Ende der Referendumsabstimmung, der Haushaltsausschuss sich mit den Finanzen befassen kann.

Dazu Heike Sudmann, Co-Vorsitzende der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Eine Schelmin, die bei diesem Vorgehen böses denkt. Einmal mehr zeigt sich, wie viel Angst die Olympia-Befürworter*innen davor haben, dass die Hamburger*innen erfahren, wie viel Milliarden Olympia in Wahrheit kosten wird. Natürlich wissen SPD und Grüne, dass die vom Senat angegebenen 6,1 Milliarden Euro Ausgaben viel zu niedrig angesetzt sind. Es fehlen z.B. die Sicherheitskoste und die Kosten für weitere öffentliche Dienstleistungen, die in Paris 2,7 Mrd. € ausgemacht haben. Wer so unehrlich und unseriös agiert, hat nicht das Vertrauen der Hamburger*innen verdient. Sondern ein klares NEIN zur Olympia-Bewerbung.“

Pressemitteilung DIE LINKE Olympia: Rot-Grün verweigert Auseinandersetzung um Kosten (pdf)

… außerdem fehlen die Kosten für die CO2-Kompensation, den Bau des Olympiastadions sowie der Gegenrechnung der Touristen, die aufgrund von Olympia nicht (!) nach Hamburg kommen. Bereits jetzt liegt die Bettenauslastung im Sommer bei 85 %.



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