BAW Hamburg | Schleswig-Holstein
Bürgerinitiative für die Reduzierung der Belastungen des Luftverkehrs

Fliegen ist die klimaschädlichste Mobilitätsform. Jede Tonne Kohlendioxid, die bei der Verbrennung von Kerosin entsteht, schadet dem Klima dreifach. Während 80 % der Menschen auf unserer Erde nicht fliegen, belasten die verbleibenden 20 % den Planeten mit ihrem Mobilitätsverhalten weit überproportional.

Außerdem rauben Fluglärm und Flugdreck in den An- und Abflugschneisen sowie im Nahbereich der Flughäfen den dort lebenden Menschen gesunde Lebensjahre und führen dazu, dass die Kinder und Jugendlichen dort schlechter lernen können.

Alles tragende Gründe dafür, den Luftverkehr nachhaltig zu reduzieren. Dafür setzt sich die BAW HH|SH ein. Unterstützen Sie uns!
__________________________________

Ein gerechter Übergang vom Flugverkehr zur klimafreundlichen Mobilität

Diskussionspapier Februar 2021

Die Forderung nach einem »gerechten Übergang« wurde von Gewerkschaften und der Klimagerechtigkeitsbewegung entwickelt. Zum einen zielt sie darauf ab, Beschäftigte und Teile der Bevölkerung zu schützen, die derzeit von der fossilen Brennstoffindustrie abhängig sind. Zum anderen geht es aber auch um einen umfassenden Prozess, der dazu beiträgt, die Zukunft von Beschäftigten und der Bevölkerung insgesamt sowie unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten. Ein gerechter Übergang ist kein Argument dafür, dringend notwendige Veränderungen zu verzögern, sondern dafür, diese wirkungsvoll, fair und demokratisch zu gestalten. Vor dem Hintergrund der drohenden Klimakatastrophe
und des aktuellen Massenaussterbens kann ein Übergang nur dann wirklich »gerecht« sein, wenn er auch schnell genug ist, um die schlimmsten Folgen zu verhindern.
Diskussionspapier: Ein gerechter Übergang vom Flugverkehr zur klimafreundlichen Mobilität (pdf)


__________________________________

BAW-Pressemitteilungen

BAW-Pressemeldungen lesen

BAW-BLOG NoFlyHAM

BAW-BLOG lesen


__________________________________

Gute Nachricht im neuen Jahr

Die CO2-Emissionen (Halbstreckenprinzip) durch den Hamburger Flughafen betrugen im vergangenen Jahr wegen der Corona-Krise "nur" ca. 80% des in Hamburger Klimaplan festgelegten Klimabudgets für 2030!


__________________________________

Klimaplan Hamburg

Die Schere zwischen „Soll“ und „Ist“ bzgl. der luftverkehrsbezogenen CO2-Emissionen geht immer weiter auseinander. Gefordert sind bis 2030 minus 44,6 % ggü. 1990. Im Jahr 2018 sind es jedoch 276 % über der Zielmarke!


__________________________________

geralt, pixabay.com

Gemeinsame Presse­mitteilung BAW + BIG

Kommentar zum Klimaschutzbericht 2019 der Bundesregierung. Bezogen auf den besonderen Klimasünder ‚Luftverkehr‘ ist der Klimaschutzbericht äußerst dürftig ausgefallen. Weiterlesen


__________________________________

Neue Wege im Luftverkehr

BUND BUND fordert Ausbaustopp und Verlagerung von Kurzstreckenflügen auf die Schiene (Mai 2020)
Der Flugverkehr ist wegen der Corona-Pandemie weltweit beinahe zusammengebrochen. Aktuelle Studien gehen außerdem von einer sehr langsamen Erholung der Luftverkehrswirtschaft aus. Vor diesem Hintergrund und den anstehenden Koalitions­verhand­lungen mahnt der BUND Hamburg, diese Krise als Chance für einen Neuanfang zu begreifen und hat einen Forderungskatalog vorgelegt:

  • Neuauflage des Norddeutschen Luftverkehrskonzepts
  • Verlagerung von Kurzstreckenflügen auf die Schiene
  • Anpassung der Betriebszeiten
  • Ausbaustopp am Hamburg Airport


__________________________________

Europäische Bürgerinitiative zur Besteuerung von Kerosin:

https://eci.ec.europa.eu/008/public/#/initiative

Lasst uns die 27 Milliarden Euro Kerosinsteuerbefreiung in Europa beenden! Wenn innerhalb eines Jahres mind. 1 Million Unterschriften gesammelt werden, wird die EU Kommission aufgefordert, den Regierungen der EU-Mitgliedstaaten die Einführung einer Kerosinsteuer vorzuschlagen. Das ist wichtig für eine gerechtere und umweltfreundlichere Mobilität in der EU.


__________________________________