Presseinformation (BVF Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V.)
05. Oktober 2018


Luftfahrt-Gipfel blendet steuerliche Fehlanreize in der Verkehrspolitik aus
„Beim Luftfahrt-Gipfel ist eine wesentliche Frage ausgeblendet worden: Fliegen ist aufgrund steuerlicher Fehlanreize zu billig. Der gewerbliche Luftverkehr ist befreit von der Mineralölsteuer, der Ökosteuer und der Mehrwertsteuer auf internationale Tickets. Busse und Bahnen zahlen diese Steuern. Daher wird das Bekenntnis der Bundesregierung, sich für eine Verlagerung von Kurzstrecken-Flugverkehr auf die Schiene einzusetzen, vermutlich ein Lippenbekenntnis bleiben. ...“

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Allgemeine Pressemitteilungen zum Thema Fluglärm / Lärm


Presseinformation (BUND)
27. September 2018


Bürgerschaft lehnt BUND-Fluglärmpetition ohne stichhaltige Begründung ab
Armutszeugnis für parlamentarische Arbeit / Bürgermeister schreibt Teile des rot-grünen Fraktionsvorschlags für Verspätungsregelungen

... „Die rot-grüne Parlamentsmehrheit hat ein äußerst problematisches Bild abgegeben. Quasi ohne inhaltliche Begründung wurde unsere Volkspetition abgelehnt und damit Unterzeichner und Lärmbetroffene gleichermaßen vor den Kopf gestoßen. Rot-grün stellt einseitig die Interessen der Fluggesellschaften und des Flughafens nach vorne und bietet keinerlei Kompromisslösung für eine verbesserte Nachtruhe ab 22 Uhr an. Das ist befremdlich und kurzsichtig“, so Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer des BUND Hamburg.. ....

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Thering: Rot-Grüne Verweigerungshaltung beim Kampf gegen den Fluglärm belastet die Anwohner und schwächt den Flughafen
07.09.2018

Nach sechs Jahren Diskussion, einem nicht umgesetzten 10-Punkte-Plan, einem nicht umgesetzten 16-Punkte-Plan und einer erfolgreichen Volkspetition zeigt sich mit dem heute vorgelegten Maßnahmenplan von SPD und Grünen erneut, dass beide nicht in der Lage sind, wirkungsvolle und nachhaltige Maßnahmen umzusetzen. Zwei aktuelle Senatsanfragen (Drs. 21/14059 und 21/13948) zeigen, dass die Belastungen der Anwohnerinnen und Anwohner ungebrochen hoch sind. Von Januar bis einschließlich Juli 2018 kam es zu 43.397 Beschwerden gegen Fluglärm und zu 761 verspäteten Starts und Landungen nach 23 Uhr. Dazu erklärt Dennis Thering, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Der von SPD und Grünen vorgelegte Maßnahmenplan ist null und nichtig. Er ist ein Schlag ins Gesicht der lärmgeplagten Hamburgerinnen und Hamburger. ....

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Fluglärm: Rot-Grün gegen Demokratie und Umweltschutz:
SPD und Grüne haben gestern Abend mit ihrer Mehrheit im Umweltausschuss die Volkspetition „Nachts ist Ruhe“ beerdigt.
07.09.2018

Die rund 15.000 Unterzeichner_innen hatten die Beschränkung der Betriebszeit des Flughafens auf 22 Uhr gefordert, um dem seit Jahren steigenden Lärm durch die stetig steigende Zahl der Flugverspätungen zu begegnen und eine verlässliche Nachtruhe zu sichern. „In Hauruck-Manier übergeht die rot-grüne Koalition die demokratischen Rechte der Abgeordneten wie auch der Volkspetent_innen“, kritisiert Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Zweieinhalb Stunden vor Sitzungsbeginn haben die Regierungsfraktionen ein eigenes, dreiseitiges Papier mit Maßnahmen zum Fluglärmschutz verschickt. Der Opposition wurde jede Möglichkeit genommen, sich intensiv mit den Vorschlägen auseinanderzusetzen. Gleichzeitig erklärt die Koalition die Volkspetition für nicht abhilfefähig. Die Bürgerbeteiligung ist damit von SPD und Grünen einfach überfahren worden.“....

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Presseinformation (BUND)
6. September 2018


BUND: Bürgerschaft brüskiert Fluglärm-Betroffener
Rot-Grün weist Volkspetition für ein erweitertes Nachtflugverbot auf ganzer Linie zurück / BUND wird sich weiter gegen nächtlichen Fluglärm wehren

Mit großer Enttäuschung hat der BUND Hamburg heute zur Kenntnis genommen, dass die Bürgerschaft mit ihrer rot-grünen Mehrheit die Volkspetition für ein erweitertes Nachtflugverbot am Hamburger Flughafen abgelehnt hat. Der BUND hatte der Bürgerschaft vor knapp einem Jahr fast 15.000 Unterschriften für eine Nachtruhe am Airport von 22 Uhr bis 6 Uhr an Werktagen und 22 Uhr bis 8 Uhr an Sonn- und Feiertagen überreicht.
 
„Was Rot-Grün heute vollmundig als Verbesserung des Lärmschutzes am Hamburger Flughafen verkauft hat, ist ein Kniefall vor den Interessen der Fluggesellschaften und der Unternehmensleitung des Flughafens. Die wenigen Vorschläge der Regierungsparteien enthalten dagegen lediglich weitgehend unverbindliche Vorschläge. Damit kann bestenfalls die systematische Umgehung der bereits seit Jahren geltenden Regelungen etwas eingedämmt werden“, empört sich Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer des BUND Hamburg. ....

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Presseinformation (BUND)
3. September 2018


Appell aller Fluglärminitiativen und des BUND an die Hamburger Bürgerschaft
Entscheidung Fluglärm-Volkspetition steht bevor

Erstmals haben sich alle Fluglärminitiativen aus dem Großraum Hamburg und der BUND in einem gemeinsamen Appell an die Abgeordneten der Hamburger Bürgerschaft gewandt, um ein Nachtflugverbot ab 22 Uhr am Hamburger Flughafen einzufordern. Am 6. September 2018 wird der zuständige Ausschuss für Umwelt und Energie über die BUND-Volkspetition für eine konsequente Nachtruhe entscheiden. Dann wird sich zeigen, ob die Regierungsmehrheit aus SPD und Grünen endlich etwas für die Lärmbetroffenen tun will. Die Situation der Verspätungen nach 23 Uhr hatte sich auch in den ersten Monaten 2018 nochmals deutlich verschärft. ....

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Presseinformation (BUND)
17. August 2018


Hamburger Flughafen:
Nachtflugverbot und Arbeitsplätze

„Mehr Passagiere generieren mehr Umsatz, sind Garant für die Schaffung von Arbeitsplätzen“, diese Aussage hören und lesen wir immer wieder, wenn es um die Überhöhung der wirtschaftlichen Bedeutung der Flughäfen in Deutschland geht. Verfasser ist das Wirtschaftsunternehmen Flughafen und deren Lobbyverbände. Nur allzu gerne wird dieses dann
von der Politik und ihren Vertretern meist ungeprüft und ohne Abwägung der konkreten Interessen vor Ort übernommen. Es stellt sich jedoch die Frage, in welchem konkreten Verhältnis der Umsatz der Flughafenbetreibergesellschaft zum Passagierwachstum gestiegen ist und wie groß die positiven Arbeitsplatzeffekte im selben Betrachtungszeitraum ausgefallen sind. ...
Von einem echten Nachtflugverbot zwischen 22 und 6 Uhr unmittelbar profitieren würden die offiziell anerkannten 55.000 in den ausgewiesenen Fluglärmschutzzonen lebenden Menschen. Dazu kommen diejenigen, die zwar außerhalb der bestehenden Schutzzonen, jedoch in den Anund Abflugkorridoren leben. Dies sind zusätzlich ca. 45.000 Bürgerinnen und Bürger. In einer Kosten-/Nutzen-Bilanzierung sind daher der mögliche Verlust von ca. 250 Arbeitsplätzen dem Gewinn an gesunden Lebensjahren (ISEW-Index) von ca. 100.000 Bürgern gegenüber zu stellen.
Es ist schlichtweg eine Frage der sozialen Gerechtigkeit und der Umweltgerechtigkeit, inwieweit die Gewinnmaximierung einzelner Gewerbetreibender weiterhin über dem Wohl der Allgemeinheit stehen soll?

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Wieder Wirbelschleppenschaden, wieder Beinaheunfall!
Wie sicher ist der innerstädtische Flugbetrieb?
15.07.2018

Zwei neuerliche Sicherheitspannen beim Flugbetrieb wurden uns gemeldet, erklärt der Dachverband BIG Fluglärm-Hamburg e.V.:
In Langenhorn, Wildermuthring, hatte wiederum ein Großflugzeug Type B777 von Emirates mit einer Wirbelschleppe ein Dach eines Reihenhauses beschädigt. ...

Ein darüber hinaus beunruhigender Beinahe-Flugunfall vom 12.7.18, 22.23 h verunsichert die Anwohner gleichermaßen: Ein Flugzeug des Ferienfliegers Condor aus Kos musste seinen Landeanflug in 120 m Höhe kurz vor der Landung aus Nord-Ost abbrechen und durchstarten, weil die vorgesehene Landebahn 023 durch ein gleichzeitig in Richtung Norderstedt startendes Flugzeug blockiert war. ...

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Flughafen-Planfeststellungsbeschluss ungültig wegen unzureichender Einbindung von Schutzbestimmungen für die Bevölkerung – Initiativen fordern erneutes Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung
11.07.2018

Nachdem die Hamburger Wirtschaftsbehörde als zuständige Luftverkehrsaufsichtsbehörde keine aktuelle Betriebserlaubnis für den Hamburger Flughafen vorlegen konnte, fordern Anwohner und Fluglärmschutzinitiativen den dann auch offenbar mangelhaften Planfeststellungsbeschluss von 1998 zu erneuern.

Nach Ansicht unseres Luftrechtsexperten Karsten Sommer ist der Planfeststellungs-beschluss fehlerhaft. Es wurde versäumt, die Benutzungsregeln der Start- und Landebahnen als Schutzbestimmungen für die Bevölkerung rechtsverbindlich in den Beschluss einzubinden. ...

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Fehlerhafte Aussage zur Betriebserlaubnis des Flughafens: Jetzt muss alles auf den Prüfstand
06.07.2018

Der BUND hat heute im Zusammenhang mit der Anhörung zur Volkspetition 'Nachts ist Ruhe' publik gemacht, dass die Aussage des Senats, eine Erweiterung der Nachtflugbeschränkung für Hamburg sei rechtlich nicht möglich, juristisch fragwürdig ist.

Dazu Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Viele Möglichkeiten, die Belastung der Menschen in den Flugschneisen des Flughafens zu reduzieren, sind Hamburg durch Bund und EU aus der Hand genommen. Das ist unstrittig. Dass der Senat aber auch operativ mögliche Maßnahmen zur Reduzierung der Belastung wider besseren Wissens leugnet, ist eine Respektlosigkeit gegenüber dem Parlament, das auf eine objektive Darstellung der Situation angewiesen ist.“....

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Presseinformation (BUND)
13. Juni 2018


Fluglärm am „Airport Hamburg“: Nächtliche Verspätungen nehmen erneut deutlich zu – Pünktlichkeitsoffensive, neue Landeentgelte und Bußgelder laufen ins Leere / Bürgerschaft muss für konsequentes Nachtflugverbot ab 22 Uhr sorgen

Die geltenden Betriebszeiten am Flughafen Hamburg werden weiter massiv verletzt. Dies geht aus einer aktuellen Auswertung des BUND Hamburg hervor. Danach liegt die Anzahl der nächtlich verspäteten Starts und Landungen nach 23 Uhr in den ersten fünf Monaten dieses Jahres gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2017 nochmals deutlich höher. Sämtliche Maßnahmen, die seitens der Wirtschaftsbehörde und des Flughafens zur Eindämmung der Verspätungen angekündigt wurden, laufen erkennbar ins Leere.. ...
Der BUND Hamburg tritt für ein konsequentes Nachtflugverbot ab 22 Uhr am Hamburger Flughafen ein und fordert die Bürgerschaft auf, in diesem Sinne über die Fluglärm-Volkspetition des BUND zu entscheiden. Am 20. Juni 2018 wird der zuständige Umweltausschuss dazu eine Empfehlung an die Bürgerschaft abgeben.

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Presseinformation (BUND)
23. Mai 2018


Anhörung Fluglärm: Senat und Bürgerschaft müssen Nachtflugverbot umsetzen und für eine nachvollziehbare Betriebsgenehmigung sorgen

An diesem Donnerstag, den 24.05.2018, findet im Hamburger Rathaus die Anhörung des Senats durch den Umwelt- und Wirtschaftsausschuss zur Volkspetition des BUND Hamburg für ein konsequentes Nachtflugverbot am „Helmut Schmidt-Airport“ ab 22 Uhr statt. Bei dieser Anhörung handelt es sich um die letzte von insgesamt drei Ausschuss-Anhörungen, die die Grundlage für die abschließende Entscheidung der Bürgerschaft zur BUND-Fluglärm-Petition darstellen. Fast 15.000 Menschen hatten die Petition bis September 2017 unterschrieben. Mit einer Entscheidung der Bürgerschaft wird vor der Sommerpause gerechnet. ...

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Der Lärmteppich des Flughafen Fuhlsbüttel wächst - Lösung von SPD/GRÜNEN + CDU:
Einfach unter den Teppich kehren!
06.04.2018

Insbesondere in der Eimsbütteler SPD-Fraktion ist eine ausgeprägte Phobie vor einer ausgewogenen Faktensammlung zum Thema Fluglärm festzustellen. Als die Mehrheit des bezirklichen Umwelt-Ausschusses eine Einladung zu einer Sonderschau des Airports Hamburg wahrnahm und während dieser Vorstellung bei Brezeln und Getränken die Vorzüge und absolute Notwendigkeit eines innerstädtischen Flughafens erklärt bekam, war es den Verantwortlichen sichtlich unangenehm, auf kritische Fragen der Vertreter der Linksfraktion Eimsbüttel detailliert einzugehen.
In der darauf folgenden Sitzung des GUWV (bezirklicher Ausschuss für Grün, Umwelt, Verbraucherschutz und Wirtschaft) beantragte der Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE, zur Vervollständigung der Faktenlage Vertreter des Umweltverbandes BUND Hamburg einzuladen....

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Fluglärm: An verlängerter Nachtruhe führt kein Weg vorbei
23.03.2018

In der Anhörung zur Volkspetition „Nachts ist Ruhe“ schlugen die geladenen Expert_innen dem Umweltausschuss gestern Abend zahlreiche Einzelmaßnahmen zur Reduzierung von nächtlichem Fluglärm vor. „Einiges davon sollte sofort angegangen werden“, folgert Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Die Zeit kurz vor der Nachtruhe sollte nur noch in Ausnahmefällen durch geplante Starts und Landungen belegt werden, um mehr Reserve für Nachzügler zu schaffen. Verspätete Flieger müssen konsequent umgeleitet werden, das macht uns Frankfurt erfolgreich vor. Und Ausnahmen müssen Ausnahmen bleiben – der regelhafte Verstoß gegen die Bahnbenutzungsrichtlinien, die Teil der Betriebserlaubnis des Flughafens sind, muss Konsequenzen haben.“ ...

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Offener Brief an Arnold Vaatz, Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU)
Bürgerinitiativen "Gegen die neue Flugroute",
Leipzig, den 17. Februar 2018
NoGroKo: Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD Disput zum Luftfrachtdrehkreuz Leipzig-Halle (pdf)

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Erweiterung des Siedlungsbeschränkungsgebietes am LEJ - Schlussstein im Flughafenkomplott?
Bürgerinitiativen "Gegen die neue Flugroute",
Leipzig, den 15. Februar 2018
Pressemeldung Erweiterung Siedlungsbeschränkung am Flughafen Leipzig Halle lesen (pdf)

... weitgehend von der Öffentlichkeit unbeachtet, wird derzeit in diversen sächsischen Amtsstuben an weiteren einschneidenden Veränderungen an der Lebensqualität der LEJ-Flughafenanwohner (und jener, die sich bisher noch gar nicht dafür hielten) gearbeitet. Die Siedlungsbeschränkungsgebiete sollen extrem erweitert werden. Lesen Sie hierzu unsere PM. Sie steht im direkten Kontext zum derzeit, und hoffentlich noch länger, diskutierten Koalitionspapier von CDU und SPD..

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Im Osten haben andere Regeln zu gelten - basta
Zum Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD
Bürgerinitiativen "Gegen die neue Flugroute",
Leipzig, den 13. Februar 2018
Pressemeldung Koalitionsvertrag CDU SPD lesen (pdf)

„... Besonders bei den im Großraum Leipzig/Halle wohnenden Bürgern dürfte es demnach künftig nachts noch mehr in den Gehörgängen rauschen, dank Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD. Satt den Bürgern, wie in Wahlkämpfen kommunal noch angekündigt bzw. versprochen, sich für vereinbarte Regeln und Festlegungen zum Schutz vor Fluglärm einzusetzen, beschließen Bundes-SPD und Bundes-Union im Koalitionspapier nun einen massiven Ausbau des Flugbetriebes in Leipzig. . ...

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Pressemitteilung vom Bündnis der Bürgerinitiativen "Kein Flughafenausbau - Für ein Nachtflugverbot" (über 80 Initiativen im Rhein-Main-Gebiet), 30. Januar 2018


Forum Flughafen und Region: Aktier Schallschutz 2018
Ein Dokument der Erfolglosigkeit und Kapitulaton vor dem Fluglärm

Das FFR Forum Flughafen und Region (FFR) hat sein erneuertes Konzept für einen aktien Schallschutz iorgestellt. Bei allem Respekt vor der Arbeit der Expertengruppe ist der Bericht ein Dokument der Erfolglosigkeit und der Kapitulaton vor der immer größer werdenden Verlärmung des Rhein-Main-Ballungsraums. In aufwändig gestalteten Broschüren werden Maßnahmen vorgestellt, die entweder als Prüfaufräge und Forschungsprojekte vergeben werden sollen oder die sich bereits im Regelbetrieb befnden. Bei letzteren sollten doch eigentlich Entlastungen für die Betroffenen feststellbar sein. Das Ergebnis dieser Maßnahmen liegt jedoch bei nahezu Null. ...

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Presseinformation (BUND)
16. Januar 2018


Fluglärm am Airport Hamburg: 2017 lautestes Jahr in diesem Jahrhundert
Jahresstatistik des Hamburger Flughafens für 2017 bestätigt BUND-Prognose / BUND fordert konsequentes Nachtflugverbot

Die aktuell im Internet veröffentlichte Jahresstatistik des Hamburger Flughafens bestätigt die Prognose des BUND, nach der das Jahr 2017 in Bezug auf die Lärmbelastung des Airports das lauteste seit 2000 gewesen ist. Zudem ist die Anzahl der besonders störenden Flugbewegungen nach 22 Uhr erstmals auf über 8.000 angestiegen. Auch die Zahl der Starts und Landungen außerhalb der offiziellen Betriebszeit von 6–23 Uhr hat sich von 450 im Jahr 2013 auf über 1.000 im Jahr 2017 mehr als verdoppelt. ...

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Presseinformation (BUND)
08. November 2017


UND-Volkspetition Fluglärm heute in der Hamburger Bürgerschaft
Fluglärm-Belastung wird immer stärker / BUND fordert konsequentes Nachtflugverbot von 22 Uhr bis 6 Uhr

... Die Hamburger Bürgerschaft wird die Petition in den zuständigen Ausschuss überweisen. Dort erhält der BUND die Gelegenheit, seine Forderungen nach einem konsequenten Nachtflugverbot ab 22 Uhr zu erläutern. Anschließend muss die Bürgerschaft einen Beschluss zur Petition fassen.

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Presseinformation (BUND)
26. Oktober 2017


Volkspetition Fluglärm erfolgreich!
Deutlich über 10.000 gültige Unterschriften / BUND fordert konsequentes Nachtflugverbot und sieht Bürgerschaft in der Pflicht.

... Für das Jahr 2017 geht der BUND bereits jetzt davon aus, dass es das lauteste Flugjahr seit der Jahrtausendwende wird. Auch die Starts und Landungen nach 23 Uhr – innerhalb der derzeitigen offiziellen Nachtflugbegrenzung – steigen im Vergleich zu den Vorjahren dramatisch an.

„Ein konsequentes Nachtflugverbot ab 22 Uhr ist die einzige wirksame Antwort auf diese gravierende Fehlentwicklung, die zu einer starken Belastung zigtausender Menschen in Hamburg und Umgebung führt. Die Hamburger Bürgerschaft hat es nun in der Hand, diesen unerträglichen Zustand zu ändern“, so Braasch.

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Presseinformation (BUND)
10. Oktober 2017


Fluglärm am „Airport Hamburg“: Nächtliche Verspätungen gehen weiter durch die Decke
BUND Hamburg fordert konsequentes Nachtflugverbot / Pünktlichkeitsoffensive und neue Entgeltordnung versagen

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„Nachts ist Ruhe“ auch im Bezirk Wandsbek
Bezirksversammlung fordert ein Nachtflugverbot
21.09.2017

... Auf Antrag der Wandsbeker Fraktion DIE LINKE hat sich am Donnerstagabend auch die Bezirksversammlung Wandsbek nun für eine deutliche Entlastung vom gesundheitsschädigenden Luftverkehr, insbesondere in der Zeit der Nachtruhe ausgesprochen. Bei Enthaltung der CDU und Liberalen Fraktionsgemeinschaft wurde mit der Mehrheit der Regierungskoalition von SPD und Grünen der Antrag der Linken für eine starke Positionierung bei der Forderung nach einem Nachtflugverbot angenommen. ...

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Presseinformation (BUND)
18. Juli 2017


Fluglärm am „Airport Hamburg“: Erstes Halbjahr 2017 – neuer Lärmrekord seit 2000
BUND Hamburg fordert konsequentes Nachtflugverbot / Pünktlichkeitsoffensive hat versagt

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AK Luftverkehr Halbjahresbiland 2017 (pdf) Zusatzbelastungen der Bevölkerung durch den Fehlbetrieb des Verkehrsflughafens „Helmut Schmidt"

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Mehr Mut für mehr Fluglärmschutz!
27.06.2017

Die Fraktion DIE LINKE. in der Wandsbeker Bezirksversammlung begrüßt das klare Bekenntnis für mehr Fluglärmschutz im Bezirk. Mit überragender Mehrheit hat die Bezirksversammlung in ihrer letzten Sitzung dem Antrag der Linksfraktion zugestimmt, Überflüge von Airbus-Flugzeugen mit ausgefahrener Ram Air Turbine (RAT), das Notstromaggregat, in Betriebsrichtung 23 (unter anderem über die Walddörfer, Sasel, Poppenbüttel und Wellingsbüttel) nur noch in begründeten Ausnahmefällen zu genehmigen. ...

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Lärmschutz im Luftverkehr durchsetzen!
18.06.2017

Linksfraktion fordert Nachtflugverbot und keine „First-Flights“ von Airbus-Flugzeugen mit ausgefahrener Ram Air Turbine über Hamburg-Wandsbek. ...

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Antrag "Keine First Flights Hamburg ... mit ausgefahrener Ram Air Turbine" (pdf)
Antrag "Volkspetition Nachtflugverbot unterstüzten" (pdf)

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Flughafen muss Nr. 1 in der Umweltverträglichkeit werden!
24.05.2017

... „Der Ausbau ist ein fatales Signal für eine Stadt, die vor wenigen Jahren Umwelthauptstadt war, und in deren Luftreinhalteplan der Senat dem Flugverkehr nun sogar ein Plus der Stickoxid-Emissionen gegenüber 2013 um 50 Prozent zubilligt“, erklärt dazu Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. ...

PM der GRÜNEN lesen (pdf)

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Pressemitteilung der GRÜNEN Eimsbüttel
04.05.2017

Die Eimsbütteler GRÜNEN fordern eine Ausdehnung des Nachtflugverbotes auf den Zeitraum von 22.00 bis 6.00 Uhr. Nicht umsonst ist in Deutschland diese Zeit gesetzlich besonders geschützt. 8 Stunden erholsamer Schlaf sollte jeder und jedem Einwohner*in zugestanden werden.

PM der GRÜNEN lesen (pdf)

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Presseinformation (BUND)
14. April 2017


Fluglärmdebatte: Umweltsenator unterstellt BUND fälschlicher Weise „unseriöse“ Zahlen

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Presseinformation (BUND)
18. Januar 2017


Fluglärm Airport Hamburg: 2016 lautestes Jahr seit 2000
BUND Hamburg fordert konsequentes Nachtflugverbot / Mehr als 100.000 Menschen leiden unter Fluglärm


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Presseinformation (BVF, ADF und BUND)
6. Dezember 2016


Eckpunkte-Papier zum nationalen Luftverkehrskonzept der Bundesregierung:
Verkehrsminister Dobrindt scheitert an fehlender Abstimmung mit den Ressorts

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Presseinformation (BVF Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V.)
18. April 2016


Luftverkehrskonzept in Schieflage
Dobrindts einseitige Pläne verfehlen die Zielsetzung der Koalition

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Gemeinsame Presseerklärung der Bürgerinitiativen und Bündnisse gegen Fluglärm der Hauptstadtregion zum Nachtflugverbot BER - Regierungsbildung Berlin
Donnerstag, 29.09.2016


2012 forderten über 139.000 Berlinerinnen und Berliner ein landesplanerisches Nachtflugverbot von 22-6 Uhr für den zukünftigen BER (Volksbegehren Nachtflugverbot). ...

ABB, BVBB und Bündnis SüdOst fordern Grüne und Linke in Berlin auf, zu ihren vor der Wahl gemachten Aussagen zu stehen und bei den aktuellen Koalitionsverhandlungen auf der Durchsetzung des Nachtflugverbotes zu bestehen. ...

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Klage Südabkurvung: Mündliche Verhandlung am Oberverwaltungsgericht Bautzen
Bürgerinitiativen "Gegen die neue Flugroute",
Leipzig, den 17. September 2016
Pressemeldung Flugrouten lesen (pdf)

„Nach Auffassung des BverwG müssen Flugrouten vor ihrer Festlegung darauf geprüft werden, ob ihre Benutzung geeignet ist, Gebiete zum Schutz von Natur und Landschaft erheblich zu beeinträchtigen.“
Dies bedeutet, in Planfeststellungsverfahren (PFV) müssen alle theoretisch möglichen Flugrouten hinsichtlich Art der Fluggeräte und Fluganzahl geprüft und bezüglich deren Auswirkung auf Naturschutzgebiete, insbesondere NATURA 2000- Gebiete untersucht werden. ...

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"Dokumentationsübergabe zur Plakataktion „BER am falschen Standort“ während Dampferfahrt der SPD"
Gemeinsame Presseerklärung der Bürgerinitiativen und Bündnisse gegen Fluglärm, 19.8.2016,
Pressemeldung BVF lesen (pdf    Schreiben an den Bürgermeister (pdf)

Der Bürgerverein Wilhelmshagen-Rahnsdorf e.V. führt in Abstimmung und mit Unterstützung des Bündnis Südost und des Aktionsbündnis Berlin-Brandenburg (ABB) entlang der Müggelspree eine Plakataktion zum Thema „BER am falschen Standort“ durch. Oder wie der Regierende Bürgermeister, zu Recht im Focus-Interview von März 2015 festgestellt hat:
„Standort Schönefeld ist Geburtsfehler des BER!“
Die mehr als 50 Plakate zum Thema BER wurden von Grafikern und Künstlern aus der Region Südost Berlin/Brandenburg entworfen und in einer gedruckten Dokumentation zusammengefasst.

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"Ende der Einwendungsfrist Planfeststellungsverfahren Flughafen Düsseldorf"
Pressemeldung der Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V., 8.7.2016,
Pressemeldung BVF lesen (pdf)

BVF: Planfeststellungsbehörde muss Antrag auf Kapazitätserweiterung wegen gravierender Mängel zurückweisen.
... „Die 40.000 Einsprüche gegen die Pläne des Flughafens sind ein deutliches Signalfür die fehlende Akzeptanz der Bevölkerung. Die Kapazitätserweiterung geht einseitig zu Lasten der bereits heute stark lärmbetroffenen Menschen im Umland des Flughafens. Diese Menschen erwarten insbesondere, dass ihre Nachtruhe respektiert wird. ...

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"Ultrafeinstaub des BER bedroht hunderttausende Berliner und Brandenburger"
Pressemeldung des AKTIONSBÜNDNIS für ein lebenswertes BERLIN-BRANDENBURG, 7.7.2016,
Pressemeldung Ultrafeinstaub lesen (pdf)
Neuere Studien, wie zum Beispiel die Studie am Großflughafen Schiphol müssen eigentlich bei allen Verantwortlichen die Alarmglocken läuten lassen:
Ein Airbus A330 stößt beim Start ca. 10 Billiarden ultrafeine Teilchen pro Sekunde aus. Je nach Windrichtung wurde die durch den Flugverkehr am Flughafen Schiphol erzeugte Ultrafeinstaubwolke noch in 20 km Entfernung gemessen.

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Wappen, Quelle: wikipedia.org


Fluglärminitiative für mehr Schutz der Bevölkerung im Kabinett verabschiedet
10.11.2015


Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz starten eine gemeinsame Initiative zur Verbesserung des Fluglärmschutzes. „Wir wollen, dass der Lärmschutz stärker berücksichtigt wird. Der Bund muss hier dringend neben den Zielen der Sicherheit und Kapazität auch dem Lärmschutz mehr Gewicht beimessen“, teilten die baden-württembergische Lärmschutzbeauftragte und Staatssekretärin im Verkehrsministerium, Gisela Splett, der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir sowie der rheinland-pfälzische Infrastrukturminister Roger Lewentz und die Umweltministerin Ulrike Höfken am 10. November mit. „Der Vorstoß wird der Anforderung an eine stärkere Orientierung der An- und Abflüge an Lärmschutzgesichtspunkten gerecht und behält zugleich die Praktikabilität und Erfordernisse der Luftverkehrswirtschaft im Blick“, so die Regierungsmitglieder weiter.

Alle drei Landesregierungen haben in den letzten Tagen entsprechende Kabinettsbeschlüsse gefasst, um eine notwendige Änderung des Luftverkehrsgesetzes über den Bundesrat anzustoßen. Dazu gehört auch eine frühzeitige Einbindung der Öffentlichkeit. „Dass die von neuen oder wesentlich geänderten Flugrouten betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner bislang keine Möglichkeit haben sich frühzeitig in das Verfahren einzubringen, ist völlig inakzeptabel. Das muss sich ändern“, erläuterten Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz ihre Initiative. Sie appellierten zudem an ihre Länderkolleginnen und -kollegen sowie den Bund, sich diesem überparteilichen Kompromiss anzuschließen.

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"Laut – lauter – Harley Days"
Pressemeldung des NABU Hamburg, 26.6.2015, online lesen

Pressemeldung Berliner Manifest vom „18. Tag gegen Lärm“ am 29.04.2015

Anlässlich des Tages gegen Lärm fand am Abend des 29.4.2015 ein Treffen zahlreicher Vertreter von Bürgerinitiativen und -bündnissen der fluglärmbetroffenen Regionen Deutschlands statt.  Pressemeldung Berliner Manifest (pdf)   zum Video BBB TV

Weitere Informationen zur bundesweiten Allianz: www.fluglaerm-fakten.de

 "Anti-Lärmbox auf dem Kirchentag; Ein voller Erfolg."
Initiativen gegen Verkehrslärm, 06. Mai 2013
Anti-Lärmbox beim Hamburger Kirchentag - Pressemeldung, Mainz (pdf)

"Bundesratsinitiativen zur Änderung des Luftverkehrsgesetzes"
Gemeinsame Pressemitteilung von BVF e.V., ADF, BUND und VCD, 25. April 2013
Umwelt- und Lärmschutzverbände - Pressemitteilung (pdf)

"Tag gegen Lärm am 25. April 2013"
Pressemitteilung der Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V., 24. April 2013
BVF - Pressemitteilung (pdf)

"Lufthansa führt klammheimlich lauteres Abflugverfahren ein."
Bündnis der Bürgerinitiativen Rhein-Main-Gebiet, 08. Februar 2013
Lufthansa führt klammheimlich lauteres Abflugverfahren ein - Pressemeldung, Frankfurt a. Main (pdf)